"Die Wahrnehmung einer Bedrohung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens, durch Gefühle wie Angst, Wut, Ärger, Trauer und die gleichzeitige Wahrnehmung der unzureichenden Bewältigungsfähigkeit (ich schaffe das nicht)."                                              Quelle: Benson, Mind/Body Medical Institute

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Burnout 

 

Die Industrialisierung und der damit verbunden Fortschritt, haben uns viele Annehmlichkeiten gebracht, die wir nicht mehr missen wollen. Jetzt wäre es eigentlich an der Zeit, die Errungenschaften zu genießen und uns in Einklang mit unserem natürlichen Rhythmus zu bringen. Aber aus festgefahrenen Denkmustern auszusteigen ist ein schwerer Weg auch dann, wenn der ganze Organismus bereits erkrankt ist. Doch diese Krise birgt die Chance zur Veränderung. Sie will aufmerksam machen auf einen dahinter liegenden Wunsch.

Die 6 Phasen einer Krise:

  • durch das Ungleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung kommt es zu einem unbemerkten Energieverlust

  • unerwünschte Gefühle machen sich breit, emotionale Erschöpfung nimmt zu, es kommt zum sozialen Rückzug 

  • die Krise wird als Krise wahrgenommen, trotzdem wird Höchstleistung erbracht um nicht hinfühlen zu müssen, die Ursachen werden im Außen gesucht

  • Scheideweg: Selbstausbeutung mit psychosomatischen Beschwerden oder die Krise wird bearbeitet

  • es kommt zur Veränderung, der Sinn der Krise als Chance zur Veränderung ist verstanden worden

  • neue Stabilität, die Umwelt nimmt die Veränderung wahr

Durch den anhaltenden Stress kommt es zu Überforderungsreaktionen, wie z.B.: Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Gereiztheit, Angstgefühle, Innere Leere, Lustlosigkeit, Herz-Kreislauf Beschwerden, Schlafstörungen, Darm- und Magengeschwüre, leichte Ermüdbarkeit, Muskelzittern, Entspannungsunfähigkeit, Rücken- und Kopfschmerzen, Druckgefühl auf der Brust ...

 

Da unsere persönliche Wahrnehmung entscheidet, ob wir Stress erleben oder nicht, gilt es in der Beratung die individuelle Bewertung einzelner Stressoren/Situationen zu verändern und die verstärkenden inneren Antreiber zu finden. Zum Beispiel können alte Glaubenssätze als nicht mehr zeitgemäß entlarvt werden. Passagen darin können wir streichen, umschreiben oder ersetzten. Sie nach ihrer Sinnhaftigkeit hinterfragen. Dazu nutzen wir u.a. die "Aufstellungen am Systembrett". Sie zeigt belastende Situationen auf und bringt Einsichten durch die Selbsterkenntnis negativer Beziehungen oder bisher nicht genutzter Ressourcen.

 

Die Fähigkeit, die Balance aufrecht zu halten, die den Umgang mit Stress und Stressoren ermöglicht, lässt sich schulen. Am Anfang dieses Prozesses steht, dass man überhaupt bemerkt, wann man gestresst ist. Und hier ist der Ansatzpunkt der Achtsamkeit!

Daher biete ich zusätzlich zur Einzelberatung auch wöchentliche Entspannungskurse zur Stressbewältigung an. Deren Inhalt bezieht sich auf den gesunden Umgang mit Stress zusammen mit Entspannungstechniken auf Basis der Meditation und Achtsamkeit!

Zusätzlich veranstalte ich mehrmals im Jahr ein "BurnOut- und Stresspräventionsseminar". Es findet samstags, in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr statt. Nähere Infos zum Inhalt und Ablauf dieses Seminars, finden Sie auf der Seite der Entspannungskurse.

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